„Scienteens Lab“ für Lycée-Schülerinnen und Schüler

07.02.14

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Das Scienteens Lab bildet einen außerschulischen Lernort, in dem sich Schülerinnen und Schüler von 15 bis 19 Jahren einen praxisnahen Eindruck von der biomedizinischen Forschung verschaffen können.

Erfahrene Biologen und Bioinformatiker betreuen die Schüler im Labor: Sie kennen sich mit den neuesten Trends und Technologien in Wissenschaft und Forschung aus. „Wir wollen unser Wissen mit den Menschen in Luxemburg teilen“, sagt Prof. Rudi Balling, Direktor des LCSB. „Gerade Jugendliche müssen wir dafür ansprechen und ihre Begeisterung für die Forschung wecken.“

Das ist auch das Ziel der Leiterin des Scienteens Lab, Dr. Elisabeth John. Die Biologin hat maßgeblich an Konzept und Realisierung des Schülerlabors mitgewirkt: „Wir laden Schulklassen ein, das Schülerlabor jeweils für einen Tag zu besuchen, um bei wissenschaftlichen Experimenten mitzumachen. Dabei wollen wir die Jugendlichen möglichst nah an die echte Forschung herankommen lassen.“ Die Kurse finden deshalb im Gebäude des LCSB statt – die Schüler können den LCSB-Wissenschaftlern gewissermaßen über die Schulter schauen. „Das ermöglicht ihnen einen realistischen Einblick in die tägliche Arbeit der Forscher“, so Dr. John.

Möglich geworden ist das Scienteens-Lab durch die finanzielle Unterstützung der „Fondation Veuve Emile Metz-Tesch“ (FVEMT). FVEMT-Stiftungsvorsitzender Michel Wurth sieht im Engagement des FVEMT eine langfristige Investition in die Wissensgesellschaft Luxemburgs: „Luxemburg ist in den vergangenen Jahren zu einem leistungsstarken Forschungsstandort geworden. Diese Entwicklung lebt von den Köpfen. Damit sie nachhaltig ist, müssen wir Schülerinnen und Schüler für eine Laufbahn in der Wissenschaft gewinnen. Das Scienteens Lab ist ein wichtiges Instrument, um das zu erreichen.“

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Eröffnung des Scienteens Lab

Am Mittwoch, den 5. Februar 2014 haben Erbgroßherzog Guillaume und Erbgroßherzogin Stéphanie das erste Schülerlabor Luxemburgs besucht, gegründet vom Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB) . Bei dieser Gelegenheit wurde auch der Name des Labors bekanntgegeben, das im Rahmen eines Wettbewerbs auf  „Scienteens Lab – De Labo fir Jonker“ getauft wurde.
Die Zeremonie fand statt in Anwesenheit von Hochschul- und Forschungsminister Claude Meisch, Universitätsrektor Prof. Rolf Tarrach, LCSB-Direktor Prof. Rudi Balling sowie Dan Codello, Schöffe der Stadt Esch/Alzette, sowie Dr. Jean Lamesch und Christian Zeyen von der „Fondation Veuve Emile Metz-Tesch“ im LCSB-Gebäude auf Belval.

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