SnT – ein interdisziplinäres Forschungszentrum für Informations- und Kommunikationstechnologie

21.12.15

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Das SnT an der Universität Luxemburg forscht im Bereich Sicherheit und Zuverlässigkeit vernetzter Technologien.

Das Interdisciplinary Centre for Security, Reliability and Trust  (SnT) ist ein interdisziplinäres Forschungszentrum für Informations- und Telekommunikationstechnologien, welches im Jahr 2009 an der Universität Luxemburg gegründet wurde.

Die von Prof. Dr. Björn Ottersten geleitete Einrichtung legt ihr Hauptaugenmerk auf Forschung im Bereich Sicherheit und Zuverlässigkeit unserer vernetzten Welt. Das am SnT beheimatete Luxembourg Privacy Cluster (LPC) soll zudem die Forschung im Rahmen der zukünftigen Europäischen Datenschutzregulierung vorantreiben.

Mit seinen mehr als 230 Mitarbeitern und rund 24 Partnern aus Industrie und öffentlichem Sektor hat sich das SnT international im Spitzenbereich positioniert.

Forschung mit konkreten Anwendungen

Das SnT ist keine rein akademische Einrichtung. Dies zeigt unter anderem sein breit angelegtes Partnership Programme: Durch zielgerichtete Forschung gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung, soll sichergestellt werden, dass die erzielten wissenschaftlichen Resultate den Bedürfnissen von Industrie und Gesellschaft gerecht werden und zu wirtschaftlichen Impulsen führen.

In der Abteilung „Reliable Decentral Energy Systems“ z.B. arbeitet man an der Entwicklung von Systemen zur Steuerung eines Stromnetzes, das immer mehr aus verteilten erneuerbaren Energiequellen gespeist wird.

Wie wichtig die Kooperation mit marktführenden Firmen ist, zeigen unter anderem die Projekte, die zusammen mit dem Satellitenbetreiber SES verwirklicht wurden. Wissenschaftler vom SnT haben ein automatisiertes Übersetzungsprogramm für Satellitensoftware entwickelt. Damit kann bestehende Software in die neue, von SES konzipierte, Open-Source Standartsprache SPELL übersetzt werden - ein grosser Fortschritt für Satellitenbetreiber weltweit.

Partnerprogramm soll Investitionen anziehen

Das Partnerprogramm des SnT ist demnach eine zentrale Komponente des Forschungszentrums. Zum einen kann man so von den Finanzierungsmöglichkeiten durch öffentliche und europäische Einrichtungen wie z.B. der Europäischen Weltraumagentur ESA profitieren, andererseits erhöht die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie die Attraktivität des Standortes Luxemburg für Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen.

Über sein Technology Transfer Office (TTO) will das SnT zudem die Lücke zwischen Erforschung und kommerzieller Nutzung neuer Technologien schließen. Mit diversen Workshops und Hilfe bei der Finanzierung soll der Unternehmergeist gefördert werden.

Mehr Informationen: www.uni.lu/snt

Photo: SnT

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