Deutschland hat an Mexiko 34 wertvolle archäologische Objekte zurückgegeben. Die Objekte stammen von präkolumbianischen Kulturen aus dem zentralmexikanischen Hochland, wie das Außenministerium in Mexiko-Stadt am Mittwoch mitteilte. Die Stücke seien in einem "optimalen Erhaltungszustand". Sie hatten sich in zwei Privatsammlungen in den Städten Recklinghausen und Monheim am Rhein in Nordrhein-Westfalen befunden.

Zu den Objekten gehört die Skulptur eines Kopfes eines menschenähnlichen Wesens aus der sogenannten präklassischen Periode (1200 bis 600 v.Chr.) und eine Schale aus der sogenannten frühen postklassischen Periode (1000 bis 1300 n.Chr.). Als "präkolumbianisch" werden in Lateinamerika Kulturen bezeichnet, die vor der Ankunft der spanischen Eroberer existierten.

Seit einigen Jahren hat Mexiko seine Bemühungen verstärkt, präkolumbianische Objekte zurückzuerlangen, die sich in Privatsammlungen im Ausland befinden.