Der Bundesverband Medizintechnologie (BVMed) hat vor den Auswirkungen der Omikron-Welle gewarnt. "Wir müssen die Omikron-Welle sehr ernst nehmen. Neue Rekord-Infektionszahlen könnten zu flächendeckenden Ausfällen von Fachkräften führen und damit auch die Wirtschaft treffen", sagte BVMed-Geschäftsführer Marc-Pierre Möll den Zeitungen der Funke Mediengruppe vom Mittwoch. "Besonders wichtig ist, dass die Produktion versorgungskritischer Medizinprodukte wie beispielsweise Spritzen und anderes medizinisches Zubehör für die Impfkampagne sowie die medizinische Versorgung nicht gefährdet ist."

"Kein Impfen ohne Spritzen", mahnte Möll. Die Hersteller hätten bereits "Vorsorge durch organisatorische Maßnahmen geleistet". So würden die Spritzenhersteller den gestiegenen Bedarf durch verstärkte Schichten, Optimierung in den Produktionsanlagen und einer Ausweitung der Produktionskapazitäten abdecken.