
Ein Lehrer für Wissenschaften übermittelt den Schülern/-innen seine Begeisterung für die Wissenschaften.
Wie jeder andere Gymnasiallehrer ist er nicht nur für die Erziehung der Schüler/-innen verantwortlich, sondern er spielt auch bei deren persönlicher Entwicklung eine große Rolle. Er vermittelt ihnen Werte und begleitet sie bei der sozialen und beruflichen Eingliederung.
Im Rahmen seines Wissenschaftsfachs führt der Lehrer die Schüler/‑innen an eine Methode heran, um Fragen zu beantworten und Probleme zu lösen. Außerdem regt er sie dazu an, geistige Offenheit und Kritikfähigkeit zu entwickeln.
In den formellen Wissenschaften (Mathematik) macht er sie mit der mathematischen Denkweise vertraut, die auf logischen Herleitungen anhand von Beweisen basiert. In den Experimentalwissenschaften dagegen sensibilisiert er sie für den wissenschaftlichen Ansatz, der auf Experimenten bei Übungen beruht. Die Schüler/-innen werden zur Gruppenarbeit und zum selbständigen Arbeiten angehalten.
Auf jedem Wissenschaftsgebiet muss der Lehrer eine geeignete pädagogische Methode für die Vermittlung dieser Kenntnisse und Werte finden, die seinen Anforderungen am meisten entspricht.
Die Interdisziplinarität basiert darauf, dass Problemstellungen mithilfe verschiedener wissenschaftlicher Disziplinen beleuchtet und über die Grenzen einer Disziplin hinaus Verbindungen und Verknüpfungen mit anderen Disziplinen hergestellt werden. Man bewegt sich also ständig zwischen zahlreichen wissenschaftlichen Disziplinen und zieht mal die einen, mal die anderen Disziplinen heran, um sein Ziel zu erreichen.
Autor: Corinne Kroemmer