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22.04.13

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Unverdaulicher Wissenshäppchen-Fastfood stößt Schema schwer auf

Im Zusammenhang betrachtet sieht die Welt oft ganz anders aus. Klingt nach Allgemeinplatz? Ist es aber nicht – oder besser gesagt: immer weniger. Im Zeitalter von Online-Lexika und Foren zu allem und jedem haben Besserwisserei und aus dem Zusammenhang gerissenes Wissens-Posing Konjunktur.

Verbreitet werden auf allen nur erdenklichen Kanälen Wissenshäppchen in Fastfood-Manier, ganzheitliche Betrachtungsweise Fehlanzeige. Das gilt für alle Bereiche und auch alle Forschungs-Disziplinen – die Verbreitung von Halbwissen ist im globalen Dorf grenzenlos – banal ist überall.

Jugend ansprechen und zur Wissenschaftskultur beitragen

Ein Ziel von Schema ist es, diesem Trend entgegenzuwirken. Das soll nun nicht bedeuten, dass der Verein die Schaffung einer exklusiven Elite in seinen Statuten stehen hätte oder etwa den Bau eines neuen akademischen Elfenbeinturms anstreben würde.

Das Gegenteil ist der Fall: Schema will Wissenschaft auch in die Gesellschaft hineintragen, ein Bewusstsein zum Beispiel für Umweltthemen wecken. Nur wird eben Wert auf den Unterschied zwischen Popularisierung und Banalisierung gelegt. Zentraler Aufhänger ist dabei die Chemie, und die gibt einiges her, wenn es um Zusammenhänge geht – und um Verantwortung. Denn ein verantwortungsvoller Umgang mit Chemie bedeutet z.B. auch Umweltschutz – vorausgesetzt, das entsprechende Bewusstsein ist vorhanden-.

Das Highlight

Ein solches Bewusstsein lässt sich am besten in jungen Jahren wecken, bei Kindern. Deshalb ist Schema auch regelmäßig beim Science Festival vertreten. Dort können die Jungen und Mädchen dem Charakter der Veranstaltung entsprechend dann auch selbst das Reagenzglas in die Hand nehmen – stilecht im Weißen Kittel, versteht sich.

Ist Wasser wirklich nur Wasser? Ist CO2 der Klima-Killer schlechthin? Wie viel Chemie steckt in einem Handy? Die Fragen kommen aus dem Alltag, die Antworten werden über den praktischen Versuch gefunden.

Und was steht sonst noch an?

Auch jenseits des Science-Festivals liegt ein Augenmerk von Schema auf der Sensibilisierung von Kindern. Die Entwicklung entsprechender pädagogischer Programme ist deshalb ein wesentliches Tätigkeitsfeld des Vereins. Darüber hinaus will Schema generationenübergreifend wissenschaftliche Diskussionen anregen – zu Chemie, Umwelt, Wissenschaft im Allgemeinen und Pseudowissenschaft im Besonderen.

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schema.lu

Foto: ©Schema

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Wer ist Schema?

Schema hat sich vor allem eines auf die Fahnen geschrieben: Offenheit. Denn wer zu ganzheitlichem Denken wider die Pseudowissenschaft aufrufen will, der kann sich nicht nur an den eigenen Wurzeln – in dem Falle: der Chemie – orientieren. In dem Sinne ist Schema auch eine Anlaufstelle für alle, die kritisch und konstruktiv zu einer ganzheitlichen Diskussion über Wissenschaft und somit zu einer nachhaltigen Wissenschaftskultur beitragen möchten

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