Vielversprechender Ausblick: 1,44 Milliarden EUR für Hochschulbildung und Forschung für 2018-2021

12.01.18

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Am 11. Januar 2018 stellte der Minister für Hochschulwesen und Forschung, Marc Hansen, die Vierjahreskonventionen für die Jahre 2018 bis 2021 mit der Universität Luxemburg, dem Luxembourg Institute of Science and Technology (LIST), dem Luxembourg Institute of Health (LIH), dem Luxembourg Institute for Socio-Economic Research (LISER) und dem FNR (Fonds National de la Recherche) vor.

Für die Jahre 2018 bis 2021 investiert der Staat 1,44 Milliarden Euro in die Forschung und Hochschulbildung. 766,8 Millionen Euro werden an die Universität Luxemburg und 383 Millionen an die drei öffentlichen Forschungszentren LIST, LIH und LISER vergeben. Darüber hinaus werden 265,4 Millionen Euro für Programme und Instrumente des Fonds National de la Recherche FNR bereitgestellt.

Ein Bonus von 20,5 Millionen Euro wird bereitgestellt, um die Leistung von Forschungsinstitutionen im Rahmenprogramm der Europäischen Union für Forschung und Entwicklung zu belohnen.

Die Finanzmittel des Staates für Forschung und Hochschulbildung steigen somit insgesamt um 284 Millionen Euro, was einem Anstieg von 25% gegenüber dem Zeitraum von 2014 bis 2017 entspricht.

Aufteilung der öffentlichen Gelder in MEUR

Konventionen regeln die staatliche Unterstützung, die an das Erreichen bestimmter Ziele gekoppelt ist

Die Gesetze über die Einrichtung und Organisation der öffentlich-rechtlichen Forschungseinrichtungen sehen vor, dass die Beziehungen zwischen dem Staat und diesen Institutionen durch Vier-Jahres-Vereinbarungen geregelt werden, die die Ressourcen und die Personalausstattung für die Durchführung der Aktivitäten der Institutionen bestimmen.

Dabie ist anzumerken, dass die Vierjahreskonventionen mit allen öffentlichen Forschungsinstitutionen parallel ausgehandelt wurden, um eine größere Kohärenz zwischen den Verträgen der verschiedenen Akteure zu garantieren, mit identisch definierten Zielen und Indikatoren.

Indikatoren für 2018-2021

In den mehrjährigen Abkommen sind einerseits die finanziellen Verpflichtungen des Staates und andererseits die Ziele festgelegt, die die Institutionen erreichen sollen. Diese Ziele richten sich nach folgenden Indikatoren:

  • Wissenschaftliche Exzellenz, wie beispielsweise Einnahmen aus den Programmen des FNR, dem Rahmenprogramm für Forschung und Entwicklung der Europäischen Union "Horizont 2020", Artikel in hochrangigen wissenschaftlichen Zeitschriften oder Stipendien des Europäischen Forschungsrats (ERC); 
  • sozioökonomische Valorisierung, wie beispielsweise Einnahmen aus der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Ministerien oder Verwaltungen, die Anzahl von Patenten, Lizenzen, Spin-offs oder Doktoranden und Postdocs in öffentlich-privaten Partnerschaften;
  • verstärkte Zusammenarbeit zwischen den Institutionen, übersetzt durch die Anzahl der gemeinsamen wissenschaftlichen Publikationen (Uni - LIST, LIH, LISER), sowie gemeinsame Doktorandenausbildung und gemeinsame und angeschlossene Professoren;
  • Lehre und Ausbildung, wie zum Beispiel die Anzahl der Doktoranden, Mobilität der Studenten oder Akkreditierung der Ausbildung
Die Budgets der einzelnen Akteure im Überblick
  • Universität Luxemburg : 766,8 Millionen Euro (+30% gegenüber 2014-2017)
  • LIST (ehemalige CRP-Henri Tudor und CRP-Gabriel Lippmann): 186,07 Millionen Euro (+18%)
  • LIH (ehemalig CRP-Santé): 149,9 Millionen Euro (+21%)
  • LISER (ehemalig CEPS/Instead): 47,07 (+13%)
  • FNR : 265,41 (+ 11%)

Was das Budget des FNR betrifft werden rund 94% durch kompetitive Förderprogramme an berechtigte Bewerber (darunter auch die Universität Luxemburg und die 3 öffentlichen Forschungsinstitute) verteilt. Die Verteilung der Fördermittel des FNR wird auf Basis von Gutachten internationaler Experten über Anträge der Bewerber beschlossen. 

Autor: Ministère de l'Enseignement supérieur et de la Recherche (MESR)
Editor: Michèle Weber (FNR)
Foto: (v.l.n.r.) Gaston Schmit, premier conseiller de gouvernement; Marc Hansen, ministre délégué à l'Enseignement supérieur et à la Recherche; Léon Diederich, premier conseiller de gouvernement © MESR

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