Ausstellung "200 Jahre Parkinson-Forschung" im Luxemburger Hauptbahnhof

11.04.17

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Vom 11.-20. April 2017 können Besucher im Luxemburger Hauptbahnhof mehr über Parkinson-Forschung in Luxemburg und ihrer Geschichte in der Welt entdecken.

Jedes Jahr wird im April der Geburtstag von James Parkinson gefeiert, der im Jahre 1817 erstmals die Parkinson-Krankheit und ihre Symptome beschrieben hat. Patienten und Forschergruppen organisieren weltweit um den 11. April den Welt-Parkinson-Tag, um über die Krankheit, ihre Symptome und Behandlungsmöglichkeiten aufzuklären.

Zu diesem Anlass ist in der Eingangshalle des Luxemburger Hauptbahnhofs vom 11.-20. April 2017 eine medizin-historische Ausstellung zu sehen, die die Fortschritte der Parkinson-Forschung seit ihren Anfängen vor 200 Jahren beschreibt.

Die Ausstellung führt Besucher von der Beschreibung klinischer Symptome, über die erste Entdeckung ihres Ursprungs und heutiger Medikamente bis hin zu neuen Therapieansätzen des 21. Jahrhunderts. Die Ausstellung ist in englischer, deutscher und französischer Sprache verfügbar. Der Eintritt ist frei.

Organisiert vom National Centre for Excellence in Research on Parkinson's Disease

Am Eröffnungstag der Ausstellung sind Forscher des National Centre for Excellence in Research on Parkinson’s Disease mit einem Stand in der Bahnhofshalle von 7:00 bis 19:00 Uhr zugegen. Interessierte Besucher können hier mehrsprachige Informationen über die Luxemburger Parkinson Studie bekommen und außerdem einige Tests z.B. zu Farbensehen, Geschicklichkeit und Geruchsinn ausprobieren, die auch in der Studie eingesetzt werden, um Parkinsonpatienten und gesunde Kontrollpersonen zu charakterisieren.

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Weitere Artikel in mehreren Sprachen auf der Internetseite des Exzellenzzentrums: www.parkinson.lu

Autor: NCER-PD
Photo: NCER-PD

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Über NCER-PD

Das Parkinson-Forschungszentrum, oder „National Centre of Excellence in Research on Parkinson's Disease“ (NCER-PD),  ist eine 8-Jährige Förderinitiative des Fonds National de la Recherche (FNR). Mit beteiligt sind in erster Linie die Universität Luxemburg mit dem Luxembourg Centre for Systems Biomedicine (LCSB), das Institut IBBL (Integrated BioBank of Luxembourg), das Luxembourg Institute of Health (LIH) und der Centre Hospitalier de Luxembourg (CHL).


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