Emmanuel Claude
Steckbrief
- Name: Cécile Contor
- Alter: 16
- Schule: Lycée Classique d'Echternach
- Hobbys: Zeichnen, Lyrics schreiben, Singen, Rappen
- Best at: Kreativität, Reflexion
- Lieblingsfächer: Biologie, Mathematik, Physik und Chemie
- Motto: „Carpe Diem“ – inspiriert von ihrem Lieblingsfilm Dead Poets Society
Wie fühlst du dich jetzt, da die Show vorbei ist?
Weniger gestresst als während der Show. Aber ich würde es gerne noch einmal erleben. Im Nachhinein war es eine unglaublich schöne Erfahrung, und ich bin sehr froh, dass ich dabei sein durfte.
Als du dich bei Take Off angemeldet hast, was ging dir damals durch den Kopf?
Am Anfang war ich überzeugt, nicht ausgewählt zu werden. Und noch weniger dachte ich, dass ich so weit kommen würde. Ich war mir sogar sicher, dass ich in der ersten Episode rausfliege!
Als ich die ersten Staffeln gesehen hatte, fand ich die Challenges sehr schwierig. Erst bei „Girls Exploring Math“ an der Universität Belval hörte ich durch Lucie mehr über die Show. Sie hat mich schließlich überredet, mich zu bewerben, obwohl ich Angst hatte, nicht genug Wissen mitzubringen. Sie erklärte mir, dass man alle nötigen Anleitungen bekommt – zum Beispiel im Umgang mit Maschinen – und dass die Show sehr fair ist. Das hat mir Mut gemacht.
Welche deiner Stärken haben dich bei Take Off am meisten vorangebracht?
Dass ich nie aufgebe. Ich lasse mich nicht entmutigen. Außerdem kann ich gut zuhören, auch den anderen Kandidaten. Ich habe stets versucht, alle Informationen aufzunehmen und in meine eigenen Überlegungen einzubeziehen.
Wenn du Take Off in drei Worten beschreiben müsstest?
Witzig
Einzigartig
Inspirierend !
Was war deine absolute Lieblingsherausforderung – und warum gerade diese?
Am meisten beeindruckt hat mich das Duell gegen Leslie. Es war sehr emotional. Leslie ist vier Jahre älter als ich, und mein Team hatte mehr Vertrauen in sie als in mich. Ich wollte beweisen, dass ich trotz meines jungen Alters gute Ideen habe. Als ich das Duell schließlich gewonnen habe, war ich unglaublich stolz. Dieser Moment war für mich der beste der ganzen Show.
Vor dem Duell war ich sehr gestresst. Das Regieteam hat mich aufgemuntert: Thomas spielte mir Musik aus 8 Mile vor, dem Film mit Eminem. Das hat mich daran erinnert, wer ich bin und was ich schaffen kann.
Wenn du ein Objekt aus der Show mit nach Hause nehmen dürftest, welches wäre es?
Ich durfte tatsächlich etwas mitnehmen: das Boot aus der Challenge gegen Leslie! Es sieht zwar nicht besonders schön aus, aber es hat funktioniert. Und genau das zählt.
Gab es eine Challenge, bei der du kurz dachtest: „Okay, das wird unmöglich“?
Ich habe eher gedacht: „Das schaffen wir nicht.“ Besonders bei der Challenge, bei der eine Rolle konstruiert werden musste, die in genau 40 Sekunden die Rampe herunterrollen sollte (Anm. d. Red: Ep.4).
Auch das Duell gegen Loris war herausfordernd. Ich hatte noch nie etwas über DNA gelernt und habe gezögert, auf den Buzzer zu drücken – aus Angst, etwas Falsches zu sagen. Heute bereue ich das. Zum Glück kam Paul zu mir und sagte: „Du musst immer an dich glauben.“ Das hat mir viel bedeutet.
Wie gehst du mit Stress um?
An manchen Tagen waren Hunde am Set – das hat mir geholfen, mich zu entspannen. Ich hatte selbst zwei Hunde und eine Katze. Auch Musik beruhigt mich sehr.
Im Alltag komme ich mit Stress – etwa bei Prüfungen – eigentlich gut zurecht. Wenn ich gestresst bin, brauche ich allerdings mehr Zeit, um meine Ideen klar zu formulieren. Ich bin eher perfektionistisch und würde am liebsten erst alles durchdenken und im Team austauschen, bevor ich entscheide.
War diese Staffel anders, als du es erwartet hast?
Ja, sehr! Schon die erste Episode war regeltechnisch ganz anders. Man hatte viel weniger Chancen, weiterzukommen. Das war sehr nervenaufreibend.
Was war für dich der lustigste Moment der Sendung?
Mit Loris im Team war es immer lustig!
Ein besonders witziger Moment passierte jedoch offstage: Deborah wollte Olivier ein „Drei, zwei, eins, Top!“ zurufen. Sienna verstand jedoch „Drei, zwei, eins, Take Off!“ – und rannte blitzschnell hinter den Tisch, obwohl die Show noch gar nicht begonnen hatte.
Gab es etwas, das du über dich selbst gelernt hast?
Ja! Ich wusste nicht, wie viel ich leisten kann. Ich habe gelernt, mich stärker einzusetzen und meine Meinung zu äußern. Ich habe gemerkt, dass ich viel mehr umsetzen kann, als ich mir selbst zugetraut habe.
Welchen Rat würdest du Jugendlichen geben, die überlegen, sich für die nächste Staffel zu bewerben?
Macht euch nicht zu viele Gedanken. Wenn ihr wirklich Lust darauf habt, dann bewerbt euch. Und selbst wenn es beim ersten Mal nicht klappt: noch einmal versuchen!
Was machst du am liebsten, wenn du gerade nicht bei Take Off mitmachst?
Zeichnen begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Seit etwa einem Jahr beschäftige ich mich intensiver damit und habe meinen eigenen Stil gefunden. Ich experimentiere mit verschiedenen Techniken: Bleistift, Gouache und mehr.
Ausstellen möchte ich meine Werke allerdings noch nicht. Ich male, um meine Gedanken auszudrücken.
Anm. d. Red.: diese Zeichnung hat Cecile innerhalb weniger Minuten während des Drehs gezeichnet!
Hast du schon eine konkrete Vorstellung davon, was du später einmal machen möchtest?
Noch nicht ganz. Manchmal denke ich an etwas Kreatives wie Musik: ich singe oder rappe gerne Freestyle. Gleichzeitig interessieren mich wissenschaftliche Themen sehr. Vielleicht etwas in Richtung Ingenieurwissenschaften oder Klimawandel.
Letzte Worte?
Take Off war ein einzigartiger Moment in meinem Leben. Ich denke oft daran zurück. Die erste Episode habe ich bereits fünfmal gesehen! Es ist schön, alle wiederzusehen. Wir sind als Gruppe zusammengewachsen und halten weiterhin Kontakt.
Ich bin sehr dankbar für diese Erfahrung und dafür, so großartige Menschen kennengelernt zu haben. Jeder von uns hätte den Preis verdient.
Autorin: Diane Bertel
Editorin: Lucie Zeches (FNR)
Fotograf: Emmanuel Claude