U.S. Department of Health & Human Services
Die US-Regierung hat kürzlich eine neue Version ihrer Ernährungspyramide vorgestellt. Sie soll Verbrauchern eine einfache Orientierung für eine gesunde Ernährung geben. Doch statt Klarheit zu schaffen, hat sie eine hitzige Debatte ausgelöst. Prof. Torsten Bohn, Ernährungswissenschaftler am Luxembourg Institute of Health (LIH), ordnet die Neuerungen ein.
Prof. Torsten Bohn - Kurzbiografie
Dr. Torsten Bohn ist ausgebildeter Lebensmittelchemiker und Ernährungswissenschaftler am Luxemburg Institute of Health (LIH). Derzeit leitet er die Gruppe „Ernährung und Gesundheit“ am LIH. Seine Forschung befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Ernährungsgewohnheiten und Gesundheit, insbesondere mit Mikronährstoffen und phytochemischen Verbindungen. Er untersucht ihre Verdauung, ihren Stoffwechsel und ihre Beziehung zu chronischen Krankheiten, insbesondere solchen, die durch oxidativen Stress und Entzündungen gekennzeichnet sind. Torsten Bohn ist außerdem außerordentlicher Professor an der Universität Luxemburg, wo er auch lehrt. Darüber hinaus ist er seit 2014 Chefredakteur des International Journal for Vitamin and Nutrition Research. Zu seinen weiteren Aktivitäten gehört die Mitarbeit im NutriScore-Expertengremium und im Gremium für Nutrition, Novel Foods and Food Allergens der European Food Safety Authority (EFSA). 2024 erhielt Torsten Bohn zudem den FNR Award for Oustanding Mentor.
Herr Professor Bohn, was war Ihr erster Eindruck, als Sie die neue Ernährungspyramide gesehen haben?
Ehrlich gesagt war ich zunächst überrascht – und verwirrt. Die Pyramide wurde nicht nur aktualisiert, sondern auch auf den Kopf gestellt. Optisch ist nicht klar erkennbar, was besonders wichtig ist und was eher eine Nebenrolle spielt. Alles wirkt gleichrangig.
Hinzu kommt, dass Bild und begleitender Text aus meiner Sicht nicht gut zusammenpassen. Für ein Instrument, das vor allem visuell wirken soll, ist das problematisch.
Warum werden Ernährungspyramiden überhaupt immer wieder überarbeitet?
Die neue Version ist bereits die vierte Version der Ernährungsempfehlungen des US-Landwirtschaftsministeriums (USDA). Der Grund ist nachvollziehbar: Man möchte neue wissenschaftliche Erkenntnisse möglichst verständlich an die Bevölkerung vermitteln. Kaum jemand liest lange Texte oder Studien. Grafiken wie Ernährungspyramiden oder Teller-Modelle sind leicht einprägsam und eignen sich gut für Schulen oder öffentliche Kampagnen.
Die Herausforderung besteht darin, die Botschaft zu vereinfachen, ohne sie zu verzerren. Wird sie zu komplex, erreicht man kaum jemanden. Wird sie zu simpel, entstehen Missverständnisse.
Was unterscheidet die neue Pyramide vom früheren Modell „MyPlate“?
Die klassische US-Ernährungspyramide wurde 1992 vom USDA (United States Department of Agriculture) eingeführt. Sie wurde wurde 2011 durch das MyPlate-Modell ersetzt. Der Unterschied ist erheblich. „MyPlate“ zeigte einen Teller mit klaren Proportionen: Gemüse, Obst, Getreide und Proteinquellen. Das war intuitiv verständlich.
Quelle: U.S. Department of Agriculture
Die neue Grafik bündelt alles in einer auf dem Kopf stehenden Pyramide ohne Unterteilungen. Dadurch gehen die Mengenverhältnisse verloren. Man weiß nicht mehr, was mehr oder weniger konsumiert werden sollte.
Inhaltlich fällt vor allem der starke Fokus auf Proteine auf, insbesondere auf Fleisch und Vollmilchprodukte. Diese sind visuell sehr prominent platziert – vor allem in dem Bereich, auf den das Auge zuerst fällt (oben links). Gleichzeitig verlieren Kohlenhydrate und Vollkornprodukte deutlich an Sichtbarkeit.
Positiv ist, dass Zucker stärker problematisiert wird, vor allem in Getränken. Auch die Empfehlung, mehr Obst und Gemüse sowie weniger Salz und Alkohol zu konsumieren, entspricht dem aktuellen Stand der Forschung.
Neu sind zudem spezielle Hinweise für Schwangere, Stillende sowie Veganerinnen und Veganer – allerdings nur im Text, nicht in der Grafik.
Wo sehen Sie die größten Probleme?
Es gibt mehrere kritische Punkte.
Erstens: die deutliche Erhöhung der Proteinempfehlung. Sie liegt nun bei etwa 1,2 bis 1,6 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht. Solche Werte galten früher vor allem für Leistungs- oder Kraftsportler. Für bestimmte Gruppen – etwa ältere Menschen mit höherem Risiko von Muskelabbau – kann eine etwas höhere Proteinzufuhr sinnvoll sein. Eine so starke Erhöhung für die gesamte Bevölkerung halte ich jedoch für wissenschaftlich nicht gut begründet.
Zweitens: die starke Betonung tierischer Proteinquellen, insbesondere von rotem Fleisch und Vollmilchprodukten. Das ist gesundheitlich zumindest umstritten und aus ökologischer Sicht klar problematisch. Ein global hoher Fleischkonsum ist nicht nachhaltig. Gleichzeitig sind pflanzliche Proteinquellen wie Hülsenfrüchte in der Grafik kaum zu finden, zumindest nicht in frischer Form.
Drittens: der fehlende Fokus auf Ballaststoffe. Rund 90 Prozent der (US) Bevölkerung erreichen bereits die bisherigen Proteinempfehlungen, aber ebenfalls rund 90 Prozent nehmen zu wenig Ballaststoffe zu sich. Dabei sind Ballaststoffe zentral für die Darmgesundheit und spielen eine wichtige Rolle bei der Prävention chronischer Erkrankungen. Hier hätte aus wissenschaftlicher Sicht der Schwerpunkt liegen müssen.
Hinzu kommt ein Widerspruch: Einerseits empfiehlt der Text, weniger als zehn Prozent der Energie aus gesättigten Fettsäuren zu beziehen. Andererseits werden Lebensmittel empfohlen, die genau davon viel enthalten (Fleisch, Vollmilch). Das passt nicht zusammen.
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Fette sind Nährstoffe, die Energie liefern und für zahlreiche Körperfunktionen wichtig sind (z. B. Aufnahme fettlöslicher Vitamine, einige sind essenziell, d.h. lebensnotwendig). Man unterscheidet unterschiedliche Arten anhand ihrer chemischen Struktur: gesättigte, ungesättigte und Trans-Fettsäuren.
- Gesättigte Fette sind meist in tierischen Produkten (Fleisch, Butter, Vollfett-Milchprodukten) sowie einigen pflanzlichen Fetten (Kokos-, Palmöl) enthalten. Hohe Aufnahme kann den LDL-Cholesterin-Spiegel erhöhen, ein Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
- Ungesättigte Fette (einfach und mehrfach) kommen z. B. in Oliven-, Raps-, Sonnenblumenöl, Nüssen, Avocados und fettem Fisch vor und gelten als herzgesund, da sie helfen können, den Cholesterinspiegel günstig zu beeinflussen.
- Trans-Fette (insbesondere industriell erzeugt) sollten gemieden werden, da sie stark mit erhöhtem Risiko für Herzkrankheiten verbunden sind.
Und was empfiehlt die WHO dazu? Das Gesamtfett sollte nicht mehr als 30% der täglichen Energiezufuhr darstellen, mit einem Anteil gesättigter Fette unter 10% (bei Trans-Fetten sogar unter 1%).
Quellen:
https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/healthy-diet
https://www.who.int/news/item/17-07-2023-who-updates-guidelines-on-fats-and-carbohydrates
Gibt es Aspekte, die Sie positiv bewerten?
Ja. Die stärkere Fokussierung auf Zucker – insbesondere auf gezuckerte Getränke – ist sinnvoll. Auch die Empfehlung, stark verarbeitete Lebensmittel zu reduzieren, ist grundsätzlich richtig, auch wenn der Begriff „ultra-verarbeitet“ wissenschaftlich nicht eindeutig definiert ist.
Positiv ist außerdem, dass gesättigte Fette nicht mehr als alleiniger Hauptverursacher von Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Adipositas dargestellt werden. Die Forschung ist hier differenzierter geworden.
Anm. d. Red: weitere ernährungsbezogene Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind ein zu hoher Salzkonsum, eine hohe Aufnahme von zucker- und stark verarbeiteten Lebensmitteln sowie eine zu niedrige Zufuhr von Ballaststoffen, Obst und Gemüse.
Was allerdings komplett in der neuen US-Ernährungspyramide fehlt, ist Wasser. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist essenziell und wird zwar im Text erwähnt, hätte aber auch visuell dargestellt werden können.
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Hier ist vor allem freier Zucker gemeint – hinzugefügter Zucker in Lebensmitteln und Getränken sowie Zucker in Honig, Sirupen und Fruchtsäften. Freie Zucker liefern „leere“ Energie ohne nennenswerte Nährstoffe. Übermäßiger Konsum trägt zu Übergewicht, Adipositas, Zahnkaries und erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes bei.
Laut der WHO-Leitlinien sollte freier Zucker weniger als 10% der täglichen Energieaufnahme darstellen. Für zusätzliche gesundheitliche Vorteile wird sogar eine Aufnahme von < 5% der täglichen Energie empfohlen (ca. 6 Teelöffel bei 2000 kcal).
Achtung: Ein Glas Limonade einer weltweit bekannten Marke enthält oft weit mehr als 6 Teelöffel Zucker (bis zu 40g).
Quellen: https://www.who.int/news-room/fact-sheets/detail/healthy-diet
Welche gesundheitlichen Risiken sind mit einem hohen Konsum von verarbeitetem Fleisch und rotem Fleisch verbunden?
Am klarsten belegt sind die negativen Effekte von verarbeitetem Fleisch wie Wurst oder Schinken, hier ist z.B. das Risiko von Herz-Kreislauferkrankungen deutlich erhöht. Bei unverarbeitetem rotem Fleisch ist die Datenlage komplexer, aber viele Studien zeigen ein erhöhtes Darmkrebsrisiko bei hohem Konsum. Das hängt vermutlich mit dem enthaltenen Häm-Eisen zusammen, das oxidativen Stress im Darm fördern kann. (Anm. d. Red: Häm-Eisen ist die Eisenform, die hauptsächlich in rotem Fleisch vorkommt.) Aus diesem Grund wird Rindfleisch oder Schweinefleisch beispielsweise im Nutri-Score auch schlechter bewertet als mageres Geflügel (sprich, weißes Fleisch).
Problematisch ist zudem, dass in den neuen Empfehlungen Fette wie Rindertalg oder Butter explizit empfohlen werden. Das widerspricht der gleichzeitigen Empfehlung, weniger als 10 % der täglichen Energie aus gesättigten Fettsäuren zu beziehen.
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Die Internationale Agentur für Krebsforschung (IARC) der WHO hat verarbeitetes Fleisch als krebserregend für den Menschen klassifiziert, basierend auf umfangreichen epidemiologischen Studien, insbesondere für Darmkrebs. Produkte, die durch Pökeln, Räuchern, Salzen oder Zugabe von Konservierungsstoffen verändert wurden (z. B. Wurst, Salami, Schinken, Speck usw.) gehören typischerweise dazu.
Rotes Fleisch (nicht verarbeitet) wie z. B. Rindfleisch, Schweinefleisch und Lamm wird von der IARC als wahrscheinlich krebserregend eingestuft.
Ein hoher Konsum von verarbeitetem und teils rotem Fleisch wurde auch mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Typ-2-Diabetes in Zusammenhang gebracht.
Quellen:
https://www.anses.fr/en/content/red-meat-processed-meat-and-cancer-update-new-classification-iarc
https://www.aicr.org/news/diet-cancer-experts-welcome-who-report-on-meat-and-cancer/
https://progressreport.cancer.gov/prevention/diet_alcohol/red_meat
https://www.aicr.org/research/the-continuous-update-project/colorectal-cancer/
Wie bewerten Sie die Rückkehr zu Vollmilchprodukten?
Milchfett enthält viele gesättigte Fettsäuren und relativ wenige ungesättigte, was aus ernährungsphysiologischer Sicht ungünstig ist.
Deshalb wurden in den vergangenen Jahren überwiegend fettarme oder teilentrahmte Milchprodukte empfohlen – auch in den früheren US-Leitlinien wie MyPlate.gov. Dass man nun wieder stärker auf Vollmilchprodukte setzt, passt nicht zur gleichzeitigen Empfehlung, gesättigte Fettsäuren zu begrenzen.
Warum stehen Proteine derzeit so stark im Fokus?
Der Trend ist vermutlich wirtschaftlich getrieben. Produkte mit „extra Protein“ verkaufen sich gut und werden in vielen Bewertungssystemen – auch im Nutri-Score – günstiger eingestuft. Dadurch wurde dieser Fokus unbeabsichtigt weiter verstärkt.
Es gibt Ausnahmen: Bei älteren Menschen zeigen Studien, dass eine etwas höhere Proteinzufuhr – etwa 1,1 bis 1,3 Gramm pro Kilogramm Körpergewicht – helfen kann, Muskelabbau zu verlangsamen, vor allem in Kombination mit Bewegung. Über diesem Bereich hinaus sind zusätzliche gesundheitliche Vorteile jedoch gering.
Für die Gesamtbevölkerung sind die aktuell von der US-Regierung propagierten Empfehlungen von 1,2 bis 1,6 Gramm aus meiner Sicht deutlich zu hoch. (Anm. d. Red: Zum Vergleich: die allgemeine europäische Empfehlung für Erwachsene sind 0,8 g Protein pro kg Körpergewicht/Tag. Das sind für eine 70 kG schwere Person ca. 56g pro Tag.)
Unterscheiden sich die US-Leitlinien von europäischen Empfehlungen?
Ja. In Europa wird in der Regel empfohlen, Fleisch zu reduzieren und eher fettarme Milchprodukte zu konsumieren. Zudem empfehlen europäische Leitlinien – ebenso wie die WHO –, dass mehr als 50 Prozent der Energie aus Kohlenhydraten stammen sollten, vorzugsweise aus Vollkornprodukten. Diese Gewichtung ist in der neuen US-Pyramide kaum erkennbar.
Anm. d. Red.: Die USA sind am 22. Januar aus der WHO ausgetreten. Damit gehören sie neben Liechtenstein zu den einzigen Staaten weltweit, die nicht Mitglied der Weltgesundheitsorganisation sind.
Welche Rolle spielen wirtschaftliche Interessen bei der Erstellung einer solchen Ernährungspyramide?
Wohl eine bedeutende Rolle. In den USA ist die Nähe zwischen Agrarindustrie, Politik und beratenden Gremien traditionell enger als in Europa. Interessenkonflikte sind dort ein größeres Problem.
In europäischen Gremien – etwa bei der EFSA (Anm. d. Red: European Food Safety Authority: die EU-Behörde, die überprüft, ob Lebensmittel sicher sind und wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für Ernährung und Lebensmittelsicherheit gibt) – gibt es strenge Regeln zur Offenlegung von Interessenkonflikten. Personen mit enger Industriebindung haben es schwer, in entscheidende Gremien aufgenommen zu werden.
Auffällig ist, dass in den neuen US-Leitlinien kaum spezifische Lebensmittel klar abgeraten werden. Selbst beim Zucker gibt es keine klare Obergrenze für die tägliche Gesamtzufuhr mehr. Stattdessen wird nur vage empfohlen, pro Mahlzeit nicht zu viel Zucker zu konsumieren.
Mein Eindruck ist, dass man versucht hat, niemandem direkt „auf die Füße zu treten“, d.h. wirtschaftlich zu schaden – was zu Widersprüchen geführt hat.
Kann eine Ernährungspyramide das Essverhalten beeinflussen?
Ja, zumindest teilweise. Visuelle Darstellungen haben nachweislich Einfluss, besonders bei Kindern und Jugendlichen. Aber Ernährung wird von vielen Faktoren bestimmt: Bildung, Einkommen, Umfeld, Verfügbarkeit von Lebensmitteln, Bewegung. Eine Pyramide allein verändert nichts, sie ist Teil eines größeren Systems.
Sind Ernährungspyramiden heute noch zeitgemäß?
Grundsätzlich ja – wenn sie klar gestaltet sind. Realistisch betrachtet schauen viele Menschen nur auf die Grafik, nicht auf den erklärenden Text. Wenn diese Grafik verwirrt, ist das problematisch.
Gibt es eine zentrale Botschaft, die Sie den Leserinnen und Lesern mitgeben möchten?
Ja: Seien Sie kritisch. Fragen Sie sich, woher Ernährungsempfehlungen kommen und welche Interessen dahinterstehen könnten.
Ernährungswissenschaft ist keine exakte Wissenschaft wie Mathematik oder Physik. Sie ist komplex, multidimensional und unterliegt immer wieder Paradigmenwechseln. Einzelne Studien sagen wenig aus. Entscheidend ist die Gesamtschau der Evidenz. Umso wichtiger ist es, sich nicht von einzelnen Schlagzeilen oder eindrucksvollen Grafiken leiten zu lassen, sondern mehrere Quellen heranzuziehen und informiert abzuwägen.
Verlässlich sind in der Regel Empfehlungen unabhängiger wissenschaftlicher Institutionen – etwa der WHO, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung, nationaler Gesundheitsbehörden oder der EFSA in Europa.
Ihr Fazit?
Die neue US-Ernährungspyramide enthält sinnvolle Ansätze, scheitert aber an ihrer Darstellung. Sie überbetont tierische Proteine, vernachlässigt Ballaststoffe, pflanzliche Alternativen und Nachhaltigkeit. Kurz gesagt: Der Text ist differenzierter als das Bild – und genau das ist das Problem.
Interview: Diane Bertel
Editorinnen: Michèle Weber (FNR), Lucie Zeches (FNR), Linda Wampach (FNR)