Der Chemiker untersucht chemische Moleküle und ihre Synthesearten, um sie besser zu verstehen. Dieser Ansatz ermöglicht es ihm, neue Verfahren für die Synthese bestehender Moleküle zu entwickeln und neue Moleküle mit genau definierten Eigenschaften zu konzipieren.

Forschungschemiker arbeiten immer Team an einer Problemstellung. Anhand von Fragen und Vermutungen werden Hypothesen und Versuche entwickelt, deren Ergebnisse gewissenhaft ausgewertet werden. In den meisten Fällen ergeben sich aus diesen Ergebnissen neue Fragen, die neue Versuche nach sich ziehen usw. Aufgrund der langwierigen, mühseligen und häufig ungewissen Prozesse, die mit der wissenschaftlichen Vorgehensweise einhergehen, benötigen Forscher Geduld, Begeisterungsfähigkeit, Neugier und vor allem Ausdauer.

Neben ihrer Laborarbeit verbringen Forscher einen Großteil ihrer Zeit mit Literaturarbeiten, der Erstellung von Publikationen und dem Austausch mit anderen Wissenschaftlern im Rahmen von Konferenzen und Kolloquien. 

Die Chemie ist eine Naturwissenschaft, die sich mit der Erforschung der Materie, ihrer Zusammensetzung, ihren Eigenschaften und ihrer Reaktivität befasst. Auch die Interaktionen zwischen den Atomen sowie chemische Reaktionen sind Gegenstand der Chemie. Darüber hinaus ist sie mit anderen wissenschaftlichen Gebieten wie der Physik, der Geografie und der Biologie verwoben.

Autor: Corinne Kroemmer

Link-Empfehlungen:

http://www.kelformation.com/fiches-metiers/chercheur.php

http://www.lesmetiers.net/orientation/p1_197202/les-metiers-de-la-chimie?dossiercomplet=true

http://www.abi.de/berufsleben/berufsreportagen/nfe/chemiebranche-chemiker07016.htm

http://www.einstieg.com/berufswahl/branchen-und-berufe/naturwissenschaften-mathematik/news/forscher-und-entdecker.html

Infobox

Kurz und knapp

 

Es gibt verschiedene Sektoren und Tätigkeitsbereiche, wie z. B. die Parachemie, anorganische Chemie, Spezialchemie und die Pharmaindustrie. Die Arbeit als Forscher kann folglich je nach Arbeitsplatz sehr unterschiedlich sein und erlangt einen immer höheren Spezialisierungsgrad.

 

Bildungsabschluss

 

Doktorat

 

Potenzielle Arbeitgeber

 

Forschungsinstitute, Ingenieurbüros, Unternehmen (Pharma-, Kosmetik- und Chemieindustrie)

 

Art der Ausbildung

 

Master in Chemie oder Ingenieurdiplom, anschließend Dissertation

Weitere Informationen zu den Ausbildungsinhalten erhalten Sie beim CEDIES.

 

 

Auch interessant

Wanter-Experiment Bau e Schnéimännchen ouni Schnéi – a looss e schmëlzen

Bakpolver, Salz, e bëssi Spüli, Waasser, Deko, Esseg – a lass! En einfacht Experiment fir d’Chrëschtvakanz fir virwëtzeg...

FNR
Fleckechimie Firwat gi munch Flecken just schwéier aus de Kleeder eraus?

Munch Flecke verschwannen einfach an der Wäschmaschinn. Anerer si vill méi haartnäckeg an nees anerer ginn iwwerhaapt ne...

FNR
Experiment Looss eng Béchs duerchsichteg ginn!

Eng Béchs besteet dach aus Metall - oder? Wéi soll déi dann duerchsichteg ginn? Ma dat ass guer net sou schwéier an du k...

FNR

Auch in dieser Rubrik

Ofkille bei Hëtzt Wéi Ventilator a Klimaanlag eis ofkillen

Am Géigesaz zu der Klimaanlag killt de Ventilator de Raum net of. An awer fille mir eis ofgekillt. Entdeck d’Physik hannendrun!

FNR
Ziel mir keng! – De Science Check Quantencomputer: Chancen und Risiken

Was ist ein Quantencomputer, warum gilt er als so revolutionär, und sind unsere Passwörter und Kreditkarten noch sicher, wenn er erst einmal da ist?

Geschichte Luxemburgs Schritt für Schritt zur Unabhängigkeit: Wie Luxemburg zum Staat wurde

Seit wann ist das Großherzogtum ein richtiger Staat? Die Geschichte der Unabhängigkeit Luxemburgs erklärt uns der Historiker Prof. em. Dr. Michel Pauly im Interview.