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Brennstoffzellen werden dazu verwendet, um aus Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O) Strom zu gewinnen; dies erfolgt nach dem Prinzip der „kalten Verbrennung“. „Kalte Verbrennung“: Hierbei verwandelt eine Brennstoffzelle Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser, und produziert so elektrischen Strom.

 

2 H2 + O2 -> 2 H2O + Energie

 

Die Reaktion besteht in der Umkehrung der Elektrolyse, bei der Wasser mithilfe von Strom in seine Bestandteile Wasserstoff (H) und Sauerstoff (O) zerlegt wird. Umweltfreundlicher Strom: Strom aus Brennstoffzellen ist umweltfreundlicher Strom, da bei seiner Herstellung keine schädlichen Abgase entstehen. Das einzige Abfallprodukt ist Wasser. Natürlich muss der Wasserstoff auf umweltfreundliche Art hergestellt worden sein.

Eine Vision wird Realität

Jules Verne war seiner Zeit weit voraus und sagte bereits 1874: „Das Wasser ist die Kohle der Zukunft. Die Energie von morgen ist Wasser, das durch elektrischen Strom zerlegt worden ist. Die so zerlegten Elemente des Wassers, Wasserstoff und Sauerstoff, werden auf unabsehbare Zeit hinaus die Energieversorgung der Erde sichern.“

Anwendungen

Das Prinzip der Brennstoffzelle wurde bereits sehr früh entdeckt: 1839. Die Methode wurde aber erst 1960 eingesetzt, um die Raumkapseln der NASA mit Strom zu versorgen. Ein für die Astronauten wichtiges „Abfallprodukt“ war das Trinkwasser. Zurzeit wird viel im Bereich dieser Technik geforscht, und in ein paar Jahren wird die Brennstoffzelle als Stromlieferant zu unserem Alltag gehören, beispielsweise bei Autos, Bussen, Handys, Laptops …

Autor: Aline Fischer (MNHN), Patrick Delhalt (MNHN)

Dieser Artikel erschien im Science News 04/2003.

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