Der Umweltingenieur misst die Auswirkungen der Industrieproduktion auf die Umwelt.

Neben seiner Überwachungs- und Kontrollfunktion schlägt der Umweltingenieur den Unternehmen Lösungen vor, um Umweltverschmutzung oder Lärmentwicklung zu reduzieren, Abfälle und Energie effizient zu verwalten und gleichzeitig die negativen Auswirkungen dieser Maßnahmen auf die Produktion und Rentabilität so gering wie möglich zu halten. Zudem erfordert seine Arbeit auch gute pädagogische Fähigkeiten, um das Personal und die Vorgesetzten zu sensibilisieren und Verhaltensänderungen zu bewirken.

Außerhalb des Unternehmensumfelds kann ein Umweltingenieur als Sachverständiger tätig werden. Dabei befindet er sich an der Schnittstelle zwischen Verbänden und den Ministerien.

Somit ist die Arbeit des Umweltingenieurs bereichsübergreifend. Er muss über gute wissenschaftliche und technische Kenntnisse in den Bereichen Hygiene, Sicherheit und Umwelt, aber auch Recht, Wirtschaft und Management verfügen.

Die Biologie ist eine Naturwissenschaft, die sich mit allem befasst, was mit dem Leben und Lebewesen zu tun hat – deren Funktionsweise, Fortpflanzung und Lebensweise, aber auch mit Molekülen, Genen, Organismen und Ökosystemen. Sie ist gekennzeichnet durch eine Vielzahl von Fachdisziplinen, aber auch durch ihre enge Verbindung zu anderen wissenschaftlichen Bereichen wie Chemie, Mathematik und Physik.

Die Chemie ist eine Naturwissenschaft, die sich mit der Erforschung der Materie, ihrer Zusammensetzung, ihren Eigenschaften und ihrer Reaktivität befasst. Auch die Interaktionen zwischen den Atomen sowie chemische Reaktionen sind Gegenstand der Chemie. Darüber hinaus ist sie mit anderen wissenschaftlichen Gebieten wie der Physik, der Geografie und der Biologie verwoben.

Autor: Corinne Kroemmer

Link-Empfehlungen:

http://www.onisep.fr/Ressources/Univers-Metier/Metiers/ingenieur-e-environnement

http://www.actu-environnement.com/ae/news/afite_ingenieur_entreprise_environnemenrt_7555.php4

http://www.berufskunde.com/4DLINK1/4DCGI/03A60/beruf-ingenieur-umweltschutz/32530/Berufsbild

Infobox

Kurz und knapp

Die Aufgabengebiete des Umweltingenieurs sind sehr zahlreich. Er kann mit der Einrichtung sog. „sauberer“ Technologien, der Konzeption von Anlagen befasst sein oder eher eine Präventions-, Sensibilisierungs- oder Forschungsaufgabe haben. Darüber hinaus kann er zur Verbesserung des Lebensumfelds beitragen (Abfallrecycling, Luft- und Wasserqualität, Lärmkontrolle)

Bildungsabschluss

Master oder Doktorat incl. Dissertation

Potenzielle Arbeitgeber

Unternehmen, Ingenieurbüros, öffentlicher Dienst, Verbände

Art der Ausbildung

Ingenieurdiplom oder Master in umweltorientierten Wissenschaften evtl. einschließlich Diplom- oder Masterarbeit

Weitere Informationen zu den Ausbildungsinhalten erhalten Sie beim CEDIES.

 

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