(C) Université du Luxembourg

Die Fachartikel der Forscher einer Universität abrufen zu können, ist nicht selbstverständlich. In der Regel muss man sie zunächst in unzähligen wissenschaftlichen Magazinen suchen und dann oft noch dafür bezahlen.

An der Universität Luxemburg ist das viel leichter: nahezu 8000 vollständige Publikationen und über 14500 Publikations-Referenzen der Forscher sind alle kostenlos auf einem zentralen Webportal einsehbar: ORBilu  (http://orbilu.uni.lu).

Open Acces: Weltweit wachsende Bewegung

Damit beteiligt sich die Universität Luxemburg an der weltweiten und wachsenden Bewegung des „Open Access“ – dem offenen und kostenlosen Zugang aller zu wissenschaftlichen Erkenntnissen. Millionen andere Forscher weltweit sind ebenfalls von den Vorteilen dieser Bewegung überzeugt.

Von tausenden Menschen weltweit angesehen und heruntergeladen

Was auf ORBilu publiziert wird, können auch Suchmaschinen finden. Heute werden Publikationen der Universität Luxemburg jeden Monat von tausenden Menschen weltweit angesehen und heruntergeladen. Im Gegenzug ermöglicht Open Access der Universität und den Forschern, ihre Sichtbarkeit und Wirkung zu verbessern und somit Wege für neue Kooperationsmöglichkeiten zu eröffnen.

ORBilu (Open Repository and Bibliography), die auf Open Access basierende Datenbank der Universität, wurde im April 2013 eröffnet. Das Webportal archiviert die Publikationen der Universität, macht sie für jedermann - auch für Suchmaschinen - zugänglich und nutzbar. Das Portal entstand aus einer engen Zusammenarbeit der Universität Luxemburg mit der Universität Lüttich, die in der Open-Access-Bewegung eine Vorreiterrolle spielt.

Autor: University of Luxembourg
Video © University of Luxembourg

Infobox

8000 Publikationen der Universität Luxemburg frei zugänglich

 

Wie kann man herausfinden, was Forscher an der Universität Luxemburg tun? Wo kann man einen Blick auf ihre Publikationen werfen? Ganz einfach: im Internet. Anlässlich der internationalen Open-Access-Woche vom 20. bis 26. Oktober 2014 teilt die Universität Luxemburg mit, dass der vollständige Text von nahezu 8000 ihrer wissenschaftlichen Publikationen im Internet für jedermann frei einsehbar ist. Wer mag, hat so Zugang zu den meisten Arbeiten der Forscher.

 

Mehr Informationen

 

Mehr Informationen auf http://orbilu.uni.lu oder per E-Mailanfrage an orbilu@uni.lu. Sehen Sie dazu auch unser Video auf dem Youtube-Kanal der Universität www.youtube.com/luxuni .

 

EU-Austritt Großbritanniens Welche Folgen hat der Brexit für die Europäische Forschung?

In der EU zählt Großbritannien zu den wichtigsten Forschungspartnern. Entsprechend besorgt ist die Wissenschaft mit Blic...

FNR
UniGR-Center for Border Studies Welchen Einfluss haben Grenzen auf Politik, Wirtschaft und Wissenschaft?

80 Forscher aus 16 Disziplinen, die an sechs Hochschulen in vier Ländern ein Ziel verfolgen: Wissenschaftler aus der Gro...

Transatlantische Zusammenarbeit Wissenschaftliche Delegation aus Luxemburg auf Mission in Québec

Um die Wissenschaft in beiden Ländern weiter voranzutreiben, wollen Forschungseinrichtungen aus Kanada und Luxemburg zuk...

Auch in dieser Rubrik

Neues aus der Wissenschaft 10 spannende Forschungsergebnisse aus Luxemburg – Mai 2026

Was sagen die Zahlen über Demenz in Luxemburg? Und wie sind die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Land? Die neuesten wissenschaftlichen Nachrichten des Großherzogtums.

Neues aus der Wissenschaft 10 spannende Forschungsergebnisse aus Luxemburg – April 2026

Kann man allein durch Denken kommunizieren, ohne sprechen zu müssen? Und wie kann man sich wirksam gegen Überschwemmungen wappnen? Die neuesten wissenschaftlichen Nachrichten des Großherzogtums.

Neues aus der Wissenschaft 10 spannende Forschungsergebnisse aus Luxemburg – März 2026

Wie kann man die Vermehrung von Blaualgen besser beobachten? Und was ist der Zusammenhang zwischen Antioxidantien und Metastasen? Die neuesten wissenschaftlichen Nachrichten des Großherzogtums.

Weltraum Mondforschung made in Luxemburg

Wasser, Staub, KI: So beteiligt sich Luxemburg mit Forschung, Infrastruktur und Industrieprojekten an der technologischen Vorbereitung künftiger Mondmissionen.